

Im Herzen des Spreewaldes, auf kleinen Inseln zwischen den Fließen bestimmten das Wasser und die Jahreszeiten das Leben der Bauern. Auf dem Hof aus Lehde passierte um 1850 wirklich „alles unter einem Dach“.
Entdecken Sie im Wohnstallhaus das Familienbett in dem die ganze Familie Platz hatte, erfahren Sie, was der Bauer im Winter machte und was die Kuh im Haus zu suchen hatte. Wo Wasser ist, da sind auch Fische, sehen Sie wie der Fischreichtum den Spreewäldern die Tische deckte.








Backen, Feiern, Anpacken – gute Nachbarschaft ist vor allem dann wichtig, wenn man so abgeschieden lebt, wie in den Spreewalddörfern im 19. Jahrhundert. In der Dorfgemeinschaft teilte man sich ein Backhaus, in dem alle 2 bis 4 Wochen gemeinsam Brot gebacken wurde. Besonders wichtig war die Gemeinschaft, wenn ein Unglück drohte.
Sehen Sie die historischen Löschgeräte der Lehd’schen Feuerwehr und erfahren Sie, welche Aufgaben der Nachwächter im Dorf hatte.
Warum der Kahnbauer im Spreewalddorf den Hufschmied ersetzte und wie ein echter Spreewaldkahn entsteht, entdecken Sie in der ältesten Kahnbauerei von Lehde.






Das Doppelstubenhaus aus Burg zeigt, wie Moderne und Krieg um 1916 Einzug in den Spreewald hielten. Zur Hofanlage gehören der kleine Galeriestall und die Stallscheune, der Kahnschuppen und ein Waschplatz, an dem mit Seife und Waschbrett die Wäsche wie zu Urgroßmutters Zeiten Weiß wird.
An den Erlebnisplätzen zeigen wir Ihnen, wie ein Spreewälder Blockhaus gebaut wird und wie ein Dach aus Reet vor Regen und Sonne schützt. Erfahren Sie, wie gut die Bauern in Burg von der Landwirtschaft lebten, probieren Sie selbst, wie man melkt und sehen Sie im Strohkino, wie Gurken im Spreewald gedeihen.









Die Hofanlage vom Spreewaldrand besteht aus dem ältesten Gebäude im Museum, dem Haus Kittlitz von 1775, dem Galeriestall, in dem Sie das Seilerhandwerk entdecken und dem Haus Suschow, das als Altenteil für die betagten Bauersleute diente. Mit Näpfchenkachelofen und Schwarzer Küche zeigt es das Leben um 1820.
Im Bauerngarten finden Sie Heilkräuter, spreewälder Gemüsepflanzen und bunte Blütenpracht. Kosten erlaubt!
Im Haus Kittlitz entdecken Sie vieles zur Sagenwelt des Spreewaldes sowie zu Bräuchen und Traditionen, von der Kunst der sorbischen Ostereier bis zu Festen und Feiern. Lernen Sie die Spreewaldbewohner und ihre Kultur kennen – von sorbischer Sprache und Musik, über die Spintestube bis zur Tracht – und erfahren Sie, wie der Fremdenverkehr in den Spreewald kam.











Die Ausstellungen zur Geschichte der Hofanlagen Oppott und zum Thema Gemüseanbau im Spreewald werden im Augenblick noch überarbeitet und voraussichtlich zusammen mit dem neuen Dauerausstellungsteil „Von Haus, Hof und Feld – Arbeiten und Leben im Spreewald“ im Juli 2026 eröffnet.
Die neue Ausstellung lädt Sie im gesamten Museum ein, in die Welt des Spreewaldes vor 200 Jahren einzutauchen und sich von Theodor Fontane durch das Freilandmuseum Lehde führen zu lassen.


Liebe Gäste,
im neu sanierten Hof Oppott finden Sie seit April 2026 wieder den zweiten Ein- und Ausgang zum Freilandmuseum Lehde, unseren Museumsladen und einen touristischen Infopunkt.
Der Ausstellungsteil im Haus Oppott mit der „Guten Stube“ soll im Juli 2026 wieder eröffnet werden.